Die Automobil- und Motorradhistorie auf dem Schauinsland

Wir in Deutschland lieben Autos. Kaum eine andere Nation ist so tief mit der Geschichte des Automobils verwoben wie wir. Und wenn es einen Ort gibt, an dem sich diese Faszination in ihrer viellleicht reinsten Form widerspiegelt, dann ist es der Schauinsland. Diese legendäre Strecke, eingebettet in die Landschaft des Schwarzwalds, war über Jahrzehnte hinweg eine Bühne für technische Innovation und Geschwindigkeit. Mit einer Gesamtlänge von 12 km, 173 Kurven und über 800m Höhenunterschied ist
Von den frühen Tagen des Motorsports bis hin zu modernen Fahrzeugtests – der Schauinsland hat unzählige Geschichten von Fahrzeugen geschrieben. Die Serpentinen dieser historischen Bergrennstrecke stellten nicht nur Fahrer vor enorme Herausforderungen, sondern unterstützten auch maßgeblich die Entwicklung neuer Fahrzeuge. Hersteller testeten hier ihre neuesten Modelle, erprobten Fahrwerke und entwickelten Technologien, die später in Serienfahrzeugen Anwendung fanden.
Doch es sind nicht nur die großen Errungenschaften, die den Schauinsland zu einem Symbol der Automobilkultur machen. Es sind die vielen verschiedenen Kleinigkeiten, welche die Strecke so einzigartig und mythisch wirken lassen. Die enge Verbindung zwischen Mensch und Maschine, das ohrenbetäubende Dröhnen der Motoren, das präzise Spiel mit Gas und Bremse – all das macht die Faszination des Schauinslands aus.
Das einzigartige Museum auf Zeit in der Messehalle 3 in Freiburg, zeigt die Automobile und Motorrad Geschichte am Schauinsland. Hier werden die Anfänge dieser legendären Rennstrecke lebendig. Originalfahrzeuge, historische Dokumente und interaktive Ausstellungen laden dazu ein, die mobile Geschichte hautnah zu erleben. Ein Muss für jeden, der die Faszination des Schauinslands verstehen und spüren möchte.
100 Jahre Bergrekord am Schauinsland – Eine Zeitreise auf Rädern
Mit der Jubiläumsausstellung „100 Jahre Bergrekord am Schauinsland“ haben wir in diesem Sommer Geschichte lebendig werden lassen. Zahlreiche Besucher erlebten vor Ort die Faszination des legendären Bergrennens. Von den waghalsigen Pionieren der 1920er Jahre bis zu den technischen Meisterwerken moderner Motorsportgeschichte. Originalfahrzeuge, historische Dokumente und persönliche Geschichten der Fahrer zeichneten ein eindrucksvolles Bild dieser besonderen Motorsporttradition im Schwarzwald.
Für alle, die nicht dabei sein konnten oder die Ausstellung noch einmal in Ruhe Revue passieren lassen möchten, haben wir die Highlights hier für Sie aufbereitet. In den folgenden Bereichen finden Sie die präsentierten Fahrzeuge, mit spannenden Hintergrundinformationen und Bildern. Steigen Sie ein und entdecken Sie die Meilensteine, die den Schauinsland zu einer Legende des Bergrennsports gemacht haben.
Opel 12,3-Liter-Rennwagen „Grünes Monster“
1914 entstand in den Rüsselsheimer Motorsport-Werkstätten das „Grüne Monster“ - das hubraumstärkste Modell, dass es je von Opel gab. Werkspilot Carl Jörns errang mit dem 1925 schon 11 Jahre alten Wagen den Klassensieg und die zweitbeste Gesamtzeit.
Mercedes 680S Kompressor
Mercedes-Benz Werkspilot Rudolf Caracciola stellte mit diesem frühen S-Modell, Wagen-Nr. 35203, Motor-Nr. 60410, in 10:23,0 min einen neuen Bergrekord für Sportwagen auf, dem noch weitere folgen sollten.
BMW DA3 Wartburg
Der DA3 Wartburg war der erste Sportwagen aus dem Hause BMW und begründete mit seinen Erfolgen den Ruf der Marke. 1931 und 1932 startete Walter Bäumer mit diesem Wagen am Schauinsland, 1940 gewann er auf einem BMW 328 die Ersatzveranstaltung der Mille Miglia.
Mercedes-Benz 720 SSKL
SSKL bedeutet „Supersport Kurz Leicht“, er war der ultimative Rennwagen der W 06-Baureihe. Mit einem Wagen dieses Typs errang Rudolf Caracciola 1931 den Gesamtsieg. Gleichzeitig stellte er einen neuen Bergrekord auf und war der erste Fahrer, der unter der 9-Minuten-Marke blieb
Mercedes-Benz W 25
Der erste Silberpfeil von Mercedes, mit dem Rudolf Caracciola 1934 an den Start ging. Im Ringen um den Gesamtsieg musste er sich am Ende dem „Bergkönig“ Hans Stuck auf Auto-Union Typ A geschlagen geben. Ein Jahr später wurde Caracciola mit dem W 25 Europameister.
BMW 319/1
Der nur ein Jahr lang gebaute 319/1 ist der direkte Vorgänger des legendären BMW 328. Die größten Erfolge mit diesem Wagen erzielte Ernst von Delius, späterer Auto-Union Werkspilot, 1935 auch am Schauinsland.
BMW 328
Der brandneue BMW 328 gewann bei seinem ersten Auftritt am Schauinsland mit Kurt Illmann am Steuer sofort seine Klasse und war auch direkt nach dem Krieg als Basis für die AFM- und Veritas-Rennwagen das Maß der Dinge.
BMW 328 Coupe „Streckensicherung“
Adolf Zimber, Urgestein der ersten Stunde aus Bad Krozingen, war dem Bergrekord Zeit seines Lebens eng verbunden. Nach seiner aktiven Zeit übernahm er von 1949 bis 1952 die Streckenkontrolle mit seinem BMW 328, den er zuvor für die Hochzeitsreise mit seiner jungen Frau zu einem Coupé umgebaut hatte.
BMW 315/1 Neumaier Spezial
Anton „Toni“ Neumaier zählte seit 1936 mit seinen konkurrenzfähigen Eigenbauten auf BMW-Basis zum festen Inventar des Freiburger Bergrekords. 1950 stellte Hermann Kathrein auf diesem Neumaier-Spezial einen neuen Klassenrekord auf.
Veritas RS
Mit diesem Veritas erzielte Helm Glöckler den 3. Platz beim 14. Großen Bergpreis Freiburg Schauinsland. Fr. Dr. Patricia Scholten, die Tochter von Paul Pietsch erwarb diesen Wagen 2021. Paul Pietsch wurde mit einem vergleichbaren Veritas RS Deutscher Sportwagen Meister im Jahr 1950.
Borgward 1500 RS
Der Borgward 1500 RS war ein sehr starkes Auto bei Bergrennen und der große Konkurrent des Porsche 718 RSK. Die prominentesten Fahrer waren Joakim Bonnier, Hans Hermann, Helmut Schulze, Giulio Cabianco. Joakim Bonnier konnte 1958 beim Großen Bergpreis Freiburg-Schauinsland den Gesamtsieg einfahren.
Alfa Romeo Giulietta Sprint Veloce
Dieses Modell war sehr beliebt und wurde unter anderem von Eberhard Mahle, Karl Foitek sowie Kurt Ahrens gefahren. Karl Foitek errang beim 18. Großen Bergpreis Freiburg-Schauinsland den Klassensieg in der hart umkämpften Klasse eins.
DKW Drews Spyder
Das Fahrzeug wurde im Jahr 1956 in Wuppertal als Auftragsarbeit für einen Mitarbeiter der Fa. DKW-Düsseldorf angefertigt. Später kaufte Alfred Hartmann das Auto. 1958 beim 19. Großen Bergpreis Freiburg-Schauinsland war Alfred Hartmann damit am Start.
BMW 315 Schauinsland
Heinrich Saurer, Betreiber des Berghotels Schauinsland, erwarb den BMW 315 im Jahr 1934. Nach 23 Jahren ließ er sich von den Meisterschülern der Karosseriebauschule Kaiserslautern diesen Coupe-Aufbau anfertigen und behielt den Wagen bis zu seinem Tode im Jahr 1982. Seither war der Wagen eingelagert und wurde nun frisch restauriert.
Mercedes-Benz 300 SL „Streckenkontrolle“
Dieser besondere Mercedes-Benz 300 SL wurde vom früheren Eigentümer Adolf Zimber als Kontrollwagen eingesetzt und war bei den Zuschauern sehr bekannt. In der Funktion als Kontrollwagen (Schlusswagen) fuhr Zimber am Ende des Feldes, um die Strecke zur Talfahrt wieder freizugeben.
Porsche 550 A Spyder
Sauter DKW Formel Junior
Dieses Fahrzeug war mit den Fahrern Kurt Buess 1960 und Samy Fehr 1984 an den Schauinsland Rennen im Einsatz.
BMW 700 Coupe
Das BMW 700 Coupe wurde von Anfang an im Motorsport eingesetzt, insbesondere bei Rallyes, Berg- und Rundstreckenrennen. Mit diesem Fahrzeugtyp nahmen unter anderem Hans Stuck (1960) und Günther Volle (1961) erfolgreich an den Schauinsland Rennen teil.
Porsche 356 B Carrera GTL Abarth
Diese Leichtbauversion des Porsche 356 B war gerade bei Bergrennen sehr erfolgreich. So konnte Porsche die GT Wertung der Europa Bergmeisterschaft 1961 – 1963 mit diesem Modell gewinnen. Beim 22. ADAC Bergrekord Schauinsland im Jahr 1961 sicherte sich Heinz Schiller damit den Klassensieg.
BMW 700 RS Spider
Dieser nur zweimal gebaute BMW 700 RS Spider fuhr in den Jahren 1961-1964 erfolgreich am Schauinsland mit den Fahrern Hans Stuck, Walter Schneider, Herbert Linge, Heinz Eppelstein und Alex von Falkenhausen.
Wartburg Formel Junior
In diesem Wartburg Formel Junior belegte Heinz Melkus den 6. Platz beim 22. ADAC Bergrekord Schauinsland 1961. Das Fahrzeug kam 2005 im Rahmen der Schauinsland Klassik erneut zum Einsatz, jedoch nur zu Präsentationszwecken.
Porsche 718 W-RS
Mit diesem Porsche 718 W-RS konnte Edgar Barth gleich zweimal den Bergrekord verbessern. 1963 beim 24. Int. ADAC Bergpreis am Schauinsland mit einer Zeit von 6:41,46 min. und ein Jahr später 1964 beim 25. Int. ADAC Bergpreis Freiburg mit einer Zeit von 6:40,36 min.
Abarth Simca 1300 GT
Der Abarth Simca 1300 GT errang Klassensiege an den Schauinsland Rennen in den 1960er Jahren mit den Fahrern Dieter Dechent, Karl Federhofer oder Giampiero Biscaldi.
Sauter Abarth 1000 Bialbero
Dieser seltene Sauter Abarth war mit dem Fahrer Walter Egger 1963 beim 24. Int. ADAC Bergpreis am Schauinsland sowie dem Schweizer Meisterschaftslauf im selben Jahr am Start.
Abarth 1000 Bialbero GT Longnose
Dieser Abarth war zu Beginn der 1960er Jahre sehr beliebt. Mit diesem Fahrzeug gelang Andreas Schmalbach der Klassensieg beim Nat. ADAC Bergrennen Schauinsland.
Steyr-Puch 650TR
Der Steyr-Puch war in der 600ccm und 700ccm Klasse das absolute Maß der Dinge. Der Kleinwagen teilte sich die Basis mit dem Fiat 500. Motor, Getriebe und Hinterachse wurden dann durch Steyr-Puch in Graz ersetzt. Mit diesem Fahrzeug gewann Günther Volle die beiden Nationalen Bergrennen 1966 und 1967 am Schauinsland.
Lotus 23 BMW
Mit einem baugleichen Lotus 23 bestritt Anton (Tony) Fischhaber die Bergrennen am Schauinsland von 1963 bis 1965. Die beste Platzierung war ein 6. Platz im Jahr 1963.
Mini Cooper S
Der Austin-Cooper, später Mini Cooper, war ab Anfang der 1960er Jahre bis zum Schluss ein durchaus beliebtes Bergrennauto, mit dem u.a. auch Prinz Leopold von Bayern mehrfach um Bestzeiten fuhr. Das hier gezeigte Modell war bei den Berg-Präsentationsfahrten im Rahmen der Schauinsland Klassik vertreten.
NSU Wankel Spider
Mit diesem NSU Wankel Spider fuhr Siegfried Spiess 1967 - 1969 jeweils den Klassensieg bei den Schauinsland Rennen ein.
Porsche 904/6 GTS
In den Jahren 1964 und 1965 war der hier gezeigte Porsche sehr beliebt bei Bergrennen. Er wurde unter anderem von Heini Walther, Werner Brockhaus und Rolf Stommelen gefahren.
NSU Brixner Spiess Spyder
Porsche 906 Carrera 6
BMW „Monti“ Bergspider
In ein Chassis des englischen Rennwagenherstellers Lola setzten die BMW Techniker den aus dem Serienmotor entwickelten Rennmotor M10 mit „Apfelbeck“- Zylinderkopf. Mit diesem „Monti“ belegte Dieter Quester beim 29. Int. ADAC Bergpreis am Schauinsland den 2. Platz.
Abarth 1300 OT „World Champion“
Dieser Abarth ist ein Original-Werksrennwagen der Scuderia Abarth und ehemaliges Fahrzeug von Rennfahrer Heinz Wengert aus Konstanz. Wengert belegte 1968 mit dem Abarth beim 29. Int. ADAC Bergpreis am Schauinsland den 2. Platz in der Klasse.
Abarth 2000 Sport Spider
Der Abarth 2000 Sport Spider gewann die Bergeuropameisterschaft 1969 und 1970 mit Arturo Merzario und Johannes Ortner als Fahrer. Beide fuhren in den jeweiligen Jahren auch den Klassensieg beim Schauinsland Rennen ein.
Ford Escort Twin Cam
Der Ford Escort Twin Cam 1600 ist ein Sportmodell des Ford Escort und der Vorgänger des Ford Escort RS mit Cosworth BDA Motor. Der Ford Escort war in allen Varianten ein beliebtes Fahrzeug am Schauinsland und der direkte Konkurrent zum Opel Kadett. Das Foto zeigt Mario Ketterer der 1973 auf baugleichem Fahrzeug den Klassensieg holte.
NSU 1000 TTS
Dieser NSU 1000 TTS Gruppe 1 wurde 1969 beim 30. Int. ADAC Bergpreis Schauinsland von Peter Voges gefahren. Darüber hinaus wurde Henning Volle mit diesem NSU im Jahr 2004 FIA Historic Rallye Europameister.
Abarth 1000 TCR „Radiale“ Berlina Corsa
Dieser Fiat Abarth wurde Anfang der 1970er Jahre von Günther Volle pilotiert. Der Freiburger hat die meisten Klassensiege in der Geschichte der Schauinsland Rennen eingefahren. Mit diesem Abarth konnte er die Rennen 1972 und 1976 für sich entscheiden.
NSU Brixner Peter Hug
Dieser besondere Benke Brixner NSU wurde von Peter Hug beim 35. Int. ADAC Bergpreis Schauinsland gefahren. Zu dieser Zeit war ein Renault Alpine Motor mit einem Hewland Getriebe verbaut. Später lief der Wagen als VW Brixner mit einem 1600ccm VW Motor.
NSU TTS Gruppe 2
Der NSU TT ist bis in die Mitte der 1970er-Jahre hinein das erfolgreichste deutsche Automobil bei nationalen Bergrennen. Als Rennwagen gewinnt er insgesamt 29 nationale Meisterschaften in Europa und Nordamerika. Die bekanntesten Fahrer sind Siegfried Spiess, Günther Irmscher oder Wilhelm „Willi“ Bergmeister. Ebenso erfolgreich war der NSU TT auch bei Schauinsland Rennen und erzielte mehrere Klassensiege.
Alfa Romeo Giulia GTA 1300 Junior
Das Auto basierte auf dem GT Junior, der bereits 1966 für ein jüngeres Publikum auf den Markt kam. Dabei hatte die Rennausführung einen Vierzylinder-Motor mit 1290 ccm Hubraum, der ursprünglich aus der Giulietta stammt. Das hier gezeigte Fahrzeug wurde durch Primo Saligari 1972 und 1974 am Schauinsland gefahren.
Opel Commodore GS Renntourenwagen
Dieser Opel Commodore wurde durch den damaligen und aktuellen Besitzer Gerhard Sum unter anderem an der 4. ADAC/FMC Bergprüfung Schauinsland 1971 gefahren.
Tecno TF71 Formel 2
Dieser ELF_Team Werksrennwagen mit der Chassisnummer 00716 verfügt über eine außergewöhnliche Rennsportgeschichte und wurde in der Saison 1971 von Patrick Depailler in der Euro F2 Meisterschaft eingesetzt. In den Jahren 1972 und 1974 waren je ein vergleichbarer Tecno Formel 2 am Start zum ADAC Bergpreis Schauinsland.
NSU Lorenz Brixner
Ein baugleicher Lorenz Brixner wurde 1972 beim 32 Int. ADAC Bergpreis Schauinsland von Hans Müller gefahren. Die Karosserien von Brixner wurden auch von anderen Werkstätten, wie hier Lorenz genutzt, um noch mehr Downforce zu erzielen.
Opel Kadett B 2000
Dieser legendäre Opel Kadett B wurde von Dr. Helmut Mander von 1972 bis 1976 bei den Schauinsland Rennen gefahren. Mander gewann 1972 die Berg Europameisterschaft und konnte einen Klassensieg beim 34. Int. ADAC-Bergpreis 1976 einfahren.
Opel Kadett C Gruppe H
Seit Mitte der 1970er Jahre sehr beliebtes Fahrzeug bei den Schauinsland Rennen. Der Opel Kadett Typ C wird bis heute erfolgreich bei Bergrennen eingesetzt.
Simca Rallye 2
Der Simca Rallye 2 war ab den 1970er Jahren ein sehr beliebtes Auto bei Bergrennen, so auch am Schauinsland. Besonders bekannt war der südbadische Simca Tuner Kurt Gutmann, unter dessen Bewerbung einige Klassensiege erzielt wurden.
Lancia Fulvia Rallye
Ein baugleicher Lancia Fulvia wurde 1972 beim 32. Int ADAC Bergpreis Schauinsland von Josef Dick gefahren. Dieses Fahrzeug wurde primär im Rallyebereich eingesetzt. 2009 erfolgte eine Teilnahme bei den Berg-Präsentationsfahrten im Rahmen der Schauinsland Klassik.
Porsche 911 RSR 2.8
Dieser Porsche 911 Carrera RSR wurde 1974 und 1975 von Rolf Göring beim Schauinsland Rennen gefahren. Der Wagen wurde seinerzeit von Max Moritz Porsche Racing eingesetzt. Göring wurde 1983 und 1984 Berg Europameister.
Porsche Jägermeister RSR/935
Porsche Jägermeister RSR
Der Porsche Carrera RSR ist eines von 42 Exemplaren, die 1974 gebaut wurden. Jägermeister kaufte diesen RSR im März 1974 für Eckhard Schimpf. 1976 wurde das Schwestermodell beim 34. Int ADAC Bergpreis von Willi Bartels gefahren.
Audi 50 Gruppe H
Beliebter Fahrzeugtyp bei Bergrennen und Slaloms ab Ende der 1970er Jahre bis heute. Das hier gezeigte Fahrzeug wurde von der Firma Röttele Racing nach dem Reglement der Gruppe H aufgebaut und wird bei historischen Bergrennen und Slaloms eingesetzt.
KMW - Porsche
Von 1971 an baute die Firma KMW (Karasek, Müller-Perschl, Weiß) Rennwagen in Rosenheim. Der damalige Leiter des Porsche Entwicklungszentrums Helmut Bott war so begeistert von dem Monocoque-Chassis, dass sich die kleine Rennwagenschmiede KMW-Porsche nennen durfte. Dieses Exemplar belegte mit Dieter Dietz am Steuer den 2. Platz beim 34. Int. ADAC Bergpreis 1976.
BMW 320 Jägermeister Gr. 5
Dieses Fahrzeug wurde vom BMW Werkspiloten Markus Höttinger 1978 bei internationalen Rennen gefahren. Am Schauinsland Rennen wurde der Wagen von Eckhard Schimpf 1979, 1980 und 1982 eingesetzt.
TOJ SC 206
Hierbei handelt es sich um das baugleiche Fahrzeug mit dem Mario Ketterer 1978 beim 35. Int. ADAC Bergpreis Freiburg den Bergrekord gefahren hat. Die Rekordzeit lag bei 05:01,21 min. Dieser Rekord hat in der Internationalen Wertung bis heute bestand. Im Jahr 1979 konnte Mario Ketterer beim Nationalen Bergrennen den ewigen Bergrekord von 04:59,2 min einfahren.
BMW BASF M1 Procar
BMW 635CSI
1983 erschien der BMW 635 CSI erstmals als Tourenwagen der Gruppe A. Die Entwicklung wurde durch Alpina und die Firma Karmann unterstützt. Es handelt sich um ein beliebtes Fahrzeug beim letzten Internationalen Schauinsland Rennen 1984. Klassensieger Mario Ketterer mit MAXIT BMW 635 CSI von Brun Motorsport.
Eine Veranstaltung voller Hightlights
Das Jahr 2025 ist für uns ein ganz besonderes – wir feiern das 100-jährige Jubiläum des legendären Bergrekords am Schauinsland! Ein Jahrhundert voller packender Rennen, unvergesslicher Momente und automobilhistorischer Meilensteine.
Erleben Sie mit uns dieses einmalige Jubiläum! Freuen Sie sich auf eine exklusive Ausstellung, ein mitreißendes Rahmenprogramm und zahlreiche spannende Aktivitäten. Seien Sie dabei, wenn wir vom 01.08. bis zum 03.08.2025 gemeinsam die Geschichte und die Zukunft des Schauinslands feiern!










































































